Das Buch

Der Roman handelt von dem Mythos des Ringes Andvaranaut, der eng mit dem Lied „Wieland der Schmied“ und der Nibelungensage verbunden ist. Er beinhaltet die historischen Ereignisse der Jahre 407 bis 451 n. Chr. im weströmischen Reich.

Handlungsrahmen ist die fiktive Lebensgeschichte von Wieland (als Ich-Erzähler) in engster Auslegung seines Mythos, dem „Völundarkvida“.

Die ungeraden Kapitel 3, 5, 7, 9, 11, usw. sind seinem Schicksal gewidmet und enden oft in einem Cliffhanger. Erzählt wird die Entwicklung von einem eher schüchternen zurückhaltenden Jungen mit fast einfältiger Sprache hin zu einem (u.a. durch den Ring) von Selbstsucht und Rache getriebenen menschenverachtenden völlig Empathie-losen Mörder.

Die geraden Kapitel 2, 4, 6, 8, 10, usw. erzählen vom Andvaranaut-Mythos und den damit verwobenen Personen(-gruppen); angefangen bei Regin, der den Ring Andvaranaut mitsamt dem Schatz von seinem Bruder Fafnir erlangen will und damit Siegfried verführt. Der Schatz (und der Ring) bestimmen auch das Schicksal der Nibelungen (Kriemhild), den Aufstieg der Merowinger und weiterer Personen, die im Roman im Laufe der Zeit eine Rolle spielen (als Auktorialer Erzähler, manchmal aber auch als Personaler Erzähler).

Die uralten, oft zutiefst empfindsamen Lieder unserer germanischen Helden, Götter und Alben sind keine „Fantasy-Geschichten“.

Andvaranaut ist nicht weniger als der Gegenentwurf zum „Herrn der Ringe“ von J.R.R. Tolkien. Der Roman will wegführen von den Fantasy-Geschichten zum echten Mythos – so, wie er zumeist entsteht: aus wirklichen Erlebnissen und Ereignissen unserer Geschichte.

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